im Fort Paul




das Fort


Versteckt zwischen Bäumen und Sträuchern liegt das Fort Paul im Volksgarten der Kölner Südstadt. Als stiller Zeitzeuge wird es dort vielleicht von dem einen oder anderen Spaziergänger gar nicht bemerkt. Genau das macht die Atmosphäre dieses Ortes so besonders. Der Großteil unserer Vereinsmitglieder ist bereits seit Jahrzehnten mit dem Fort Paul verbunden. Aus dieser langen persönlichen Geschichte entstand in den letzten Jahren die Idee, auch die Zukunft des Gebäudes mit zu gestalten. Wir stellen uns vor, dem Gebäude wieder zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen, indem hier Führungen und kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Das Fort soll ein Ort der Geschichte sein, der über die Zeit von der preussischen Verwaltung Kölns bis heute informiert; es soll ein Ort des Austausches sein, an den Menschen zu Lesungen und Konzerten kommen; ein Ort der Zukunft, der noch vielen Generationen erhalten bleibt.

die Kunst


Das Fort Paul wurde in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts durch eine Gruppe von KünstlerInnen wieder nutzbar gemacht. Schäden durch den zweiten Weltkrieg an den Türmen wurden beseitigt, der Bewuchs entfernt und ein neues Dach gebaut. Seit dieser Zeit dient das Fort verschiedenen KünstlerInnen als Atelier. Unter anderem arbeitete dort das Designer- und Künstlerkollektiv Pentagon.
Etwas später, in der Mitte der 80er Jahre, bezog der international aktive Bildhauer Martin Willing das Fort. Im Inneren und auf dem Innenhof entwirft und baut er seine beweglichen Skulpturen.
Seit 2019 arbeitet auch Laura Dechenaud im Fort Paul. Ihre Kunst bildet eine Schnittstelle zwischen Malerei und Bildhauerei. Sie arbeitet beispielsweise mit Gips, Stahl, Kupfer, Glas, Ölfarbe und Autolack.